
Nachdem BIG & RICH derzeit eine Pause einlegen, ist es etwas ruhig um die beiden Country Superstars geworden. Das ändert sich nun mit dem mir vorliegenden Soloalbum von JOHN RICH. Der Silberling hört auf den Namen „Son Of A Preacher Man“ und bietet dem Hörer elf New Country-Stücke erster Güte. Schon der Opener „Shuttin´ Detroit Down“ zeigt auch die Songwriter Qualitäten von RICH. Die Nummer hat er übrigens zusammen mit Nashville Legende JOHN ANDERSON verfasst. Im Song selbst geht es um die Weltwirtschaftskrise. Erstklassig instrumentiert kommen die Genre-typischen Fiddle, Pedal Steel und Banjos zum Einsatz ohne jemals schwer aufdringlich zu wirken. JOHN RICH`S hervorragender Gesang veredelt die einzelnen Tracks ohnehin. Oberknaller ist aber das rockige „Everybody Wants To Be Me“, dort dominieren Pianosounds gepaart mit treibenden E-Gitarren. Mit „Why Does Somebody Always Have To Die“ kommen die Fans ruhigerer Klänge zum Zuge. Die sehr emotionale Midtempo Ballade geht mitten unter die Haut. Produktionstechnisch gibt es nichts zu mäkeln, JOHN RICH hat seine Hausaufgaben schließlich gemacht. Fazit: Alles in allem eine großartige Soloscheibe des US-Amerikaners die ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Bone